Song der Woche
Für alle, die schon immer wissen wollten, was ich da für’n Scheiss aufs Vorderrad gemalt habe:
Dead Boys – sonic reducer (live @ the CBGB’s)
Meinen Hobel habe ich ganz einfach nach einem der besten Songs der Welt benannt (s.o.), weil wegen. Der Text ist dann vorne auffer Felge drauf, weil geil.
Die Band hatte ich ja schon mal erwähnt, deshalb will ich mich hier nicht wiederholen wollen; dafür was zum Ort des (live-)Geschehens, dem CBGB:
Den Club gab’s von 1973-2006, und war DER wichtigste Laden in NYC, wollte man die Bands von morgen sehen (mein ehemaliger Prof. hat’s damals noch erlebt): Ramones, Blondie, Patti Smith, Talking Heads, etc. Wer aufs Klo wollte, musste halb über die Bühne, überall Speedjunkies und sowieso jeden Abend Halligalli. Liv Tyler’s (genau, die von Herr der Ringe) Mutter war damals genauso fett dabei, wie David Bowie und zig andere Helden auf Besuch. Als Punk noch nicht Punk hiess, bildete die Szene dafür die Ursuppe, neben den Leuten um Andy Warhol herum. Der olle USA-Muckekopierer England wurde dann irgendwann angeschmissen, und so verbreitete sich der ganze Kram bis heute.
Mittlerweile ist da ne Klamottenboutique drin, wobei der Besitzer so schlau war (anders als die geldgeilen Langweiler hier in Frankfurt ;) ), die Kultur zu wahren und den Laden weitestgehend im Originalzustand zu belassen. Wer nach einer gediegenen Brooklyn Banks-Session mal hin will: 315 Bowery at Bleecker Street.
Die deutsche Version des CBGB’s hiess übrigens Ratinger Hof (in Düsseldorf), wo dann ab Mitte/Ende 70er deutsche Punkgeschichte mit Bands wie Male, den Toten Hosen, DAF und meinem good ‘ol Kumpel Mike Hentz geschrieben wurde. Kann man alles nachlesen diese >> HIER.
Ach ja: Emo (der): “Jugendkulturelles Modephänomen, das ca. seit dem Jahr 2000 existiert und bestimmte Haarschnitte und Kleidungsstücke, die ursprünglich von bestimmten Bands aus dem Bereich Hardcore und Punk (s.o.) getragen wurden, aus Fashiongründen übernommen hat.”
Danke, H&M!






